Hochformat mal anders!
24. Juni 2011Shooting,Film,Advertising,Trips

Neulich konnte ich, als ich die aktuellen Figuren aus dem Repertoire von Mr.EDD&Lefou fotografiert habe, eine neue Variante kennenlernen um eine Hochformataufnahme aufzunehmen. Werde in kürze die Technik mit den Assistenten üben! Zudem konnte ich es mir nicht nehmen lassen wieder mal ein paar SW-Filme mit zu machen. Diesmal von ihren Kostümen aus ihrer Schachdarbietung. Unbedingt ansehen wenn sie in der Nähe sind!


Summer House
7. Juni 2011Shooting,Camera,Film,Advertising
SUMMERHOUSE – das klingt nach idyllischem Landleben, nach Wohnen am Strand mit Meeresrauschen, in jedem Fall aber nach schönem Wohnen in schönem Ambiente. Und genau dazu wollen wir mit einem breiten Sortiment an Wohnaccessoires beitragen. An unseren Standorten in Bremen und Berlin lässt ein außergewöhnlicher Mix von Einrichtungsgegenständen im Kolonial-, US-Ostküsten-, aber auch englischen Landhausstil individuelle Wohn(t)räume wahr werden. Fühlen Sie sich herzlich willkommen beim Stöbern in besonderer Atmosphäre.
So der offizielle Pressetext zu dem schönen Einrichtungsladen in der Berliner Ludwigkirchstr. 5 den ich vor ein paar Wochen fotografieren durfte.
Aus Überzeugung wurden auch wieder ein paar Polaroid 665 Filme mit belichtet.

Eine perfekte Premiere
1. Juni 2011Advertising,Behind the Scene,Trips

Irgendwann darf jeder gute Fotograf das erste Mal ins Schloss. Anfang April war meine Premiere. In Stein. Im Frankenlande. Beim Grafen Faber-Castell. Natürlich ging es nicht um den Herrn persönlich. Sondern um sein Unternehmen – in achter Generation im Besitz der Familie, um seine weltberühmten Produkte und um das, was sich der Art Director und seine Kollegen von der betreuenden Agentur Clausecker?Bingel. Ereignisse – kurz CB.e – zum 250jährigen Bestehen des Hauses ausgedacht hatten. Es ging um genau das, was bereits Lothar von Faber Mitte des 19. Jahrhunderts neben erstklassiger Qualität, modernen Produktionsanlagen und sozialer Verantwortung als entscheidend für den Erfolg der von ihm kreierten allerersten Marke auf diesem Markt betrachtete. Es ging um die Präsentation der Warenwelt, die Darbietung der Stifte, Schreibgeräte und Künstlermaterialien – heute wie damals entscheidend, um die unwiderstehliche Begehrlichkeit beim potenziellen Verwender auszulösen.
Ja, und dann rückten wir an. Zusammen mit den Displays für die Ausstellung „Kreativ durch alle Zeiten“, die ähnlich einem dreidimensionalem Themenparcours von CB.e für das Faber-Castell-Jubiläum entwickelt worden war. Gut, dass die in dekorativen Bilderrahmen dargebotenen Pop Ups auch den ökologisch-nachhaltigen Prinzipien des Unternehmens folgen. So sind sie aus ungewöhnlich leichter, umweltfreundlich bedruckter Pappe gemacht, um Material, Gewicht und Kosten zu sparen. Und so war es keine große Sache, dass der Fahrstuhl im Schloss just in dem Moment seine Dienste verweigerte und wir alles von Hand nach oben tragen mussten. Eine Premiere auch für CB.e und den Kunden, wurde doch hier – im Gobelin- und Ballsaal – die Ausstellung zum allerersten Male aufgebaut. Das ging recht schnell, so dass meine Bühne für die Gesamtpräsentation bald bereitet war. Die Lichtsituation an beiden Tagen war prächtig, so dass ich die durchs Fenster perfekt mitspielende Natur nur mit knappen Akzenten unterstützen musste, bevor ich für die dramatischen Nachtaufnahmen dann doch etwas mehr Lampen ausgepackt habe.
Parallel dazu richtete ich mir in der Romanischen Halle ein Studio ein, um auch für die Einzelaufnahmen der edlen Tafeln vor weißem Hintergrund gut gerüstet zu sein. Der ganze Platz war schon ein Hauch von Luxus, wenn man sonst oft auf eher enge Verhältnisse trifft. Wo hat man schon sechs Meter Raumhöhe und mehr! Wo sonst kann man einen fast vier Meter breiten Hintergrund aufbauen, an dem man locker zwei Meter links und rechts zum Vorbeilaufen hat! Nicht schlecht möchte ich mit dem noblen Understatement meiner gräflichen Umgebung sagen, es war ein angenehmes Arbeiten, von dem die Motive wie allseits anerkannt profitiert haben. Da machte es auch nichts, dass ich zuviel Licht und Technik dabei hatte, um auf alle Unabwägbarkeiten eines ehrwürdigen alten Schlosses und seiner abgeschiedenen ländlichen Lage vorbereitet zu sein.
Meine Premiere war rundum gelungen – und die von CB.e und „250 Jahre Faber-Castell“ auch. Nun geht die Ausstellung bis November in insgesamt 12 Exemplaren auf Welttournee. Von Istanbul über das Berliner KaDeWe bis nach Singapur, 20 Länder, fünf Kontinente in neun Monaten. Darüber und über das gelungene Material für Pressearbeit, Internet etc. freuen sich Fotograf, Agentur und Unternehmen. Und sicher freut das auch den Herrn, der mir einmal kurz auf der Treppe begegnete. Das war Anton Wolfgang Graf von Faber-Castell höchstpersönlich, der das Haus nach wie vor unter dem Motto seiner Vorfahren leitet: „Das Beste machen, was überhaupt gemacht wird.“












„Wer nicht schwindelt, ist selbst schuld“
26. April 2011Shooting,Portraits,Behind the Scene


Für die Titelgeschichte der aktuellen Ausgabe von Impulse:Gründerzeit durfte ich die Portraits von Robin Behlau von der Firma Käuferportal und Lukasz Gadowski, einem der Partner von Team Europe Ventures beisteuern.







Lola für besten Schnitt 2011

Am Wochenende ist Mathilde Bonnefoy mit der Lola für den besten Schintt für "Drei" ausgezeichnet worden. Tolle Arbeit, herzlichen Glückwunsch! 1999 durfte ich sie für Partner für Berlin, im Rahmen der Publikation: Selbständig Chancen in Berlin aufnehmen.

Paradoxon im Reinraum
29. März 2011Shooting,Equipment,Advertising,Behind the Scene

Es begann mit den atmosphärischen Produkt-Stills für u2t photonics. Das Berliner Unternehmen entwickelt und fertigt superschnelle optoelektronische Bauelemente für die Glasfasernetze der Telekommunikationsindustrie. Die kleinen goldenen Kästen verwandeln das Lichtsignal in der Glasfaser zu einem elektrischen Impuls, der sich multifunktional weiterverarbeiten lässt. Das ganze in einer Qualität, einem Design und einem Tempo, die das Haus zum Weltmarktführer auf diesem Gebiet gemacht haben. Aktuell geht es um Datenübertragungen von 40 Gbit pro Sekunde, die Technologieführerschaft bei demnächst 100 Gbit/s hat man bereits sicher, an der zukünftig nachgefragten, noch rasanteren Beschleunigung wird – gemäß dem Motto „Innovating Faster“ – geforscht. Die Abnehmer aus der hochgeschwindigkeitsorientierten Kommunikations- und Raumfahrtindustrie freuen sich, ich setzte magische Effekte auf die Komponenten, der Kunde war zufrieden und wollte mehr.
Nun also Bilder zum Human Factor, den mittlerweile mehr als 120 Mitarbeitern von u2t photonics in Forschung und Entwicklung, in Management und Produktion. Sofort begeistert war ich von der amerikanischen Campusatmosphäre, vom hierarchiefreien Umgang der Gründer und Chefs mit ihren Mitarbeitern, vom wirklich internationalen Klima. Das machte den Tag höchst angenehm für mich und gut erträglich für all die, denen ich mit unserem Equipment und Team recht eng auf den Leib rücken musste. „Rein in den Reinraum“, also höchste Hygiene in der Chipproduktion, hieß die Devise. Überzieher für Kopf und Füße sowie weiße Kittel waren Pflicht. Plus: sowenig Technik wir möglich. Über das vorhandene Licht hinaus entschied ich mich für flächigweiche, hitzearme Kino-Flo-Tageslichtröhren und glich sie mit Filterfolie an die Farbtemperatur der dortigen Leuchtstofflampen an. Das musste reichen, auch um die laufende Produktion im Schichtdienst nicht zu stören und dennoch ganz nah dran zu sein. Und es reichte gut. Dann einen Blick in die Modulentwicklung, ein paar Teamatmos im Konferenzraum und das geschäftsberichtreife Porträt der beiden u’s aus dem Logo, beider Nachname beginnt mit diesem Buchstaben. So konnte die betreuende Agentur Firmenbroschüre, Website und Messestand der u2t photonics professionell komplettieren und etwas Archivmaterial für PR & Co. sprang auch noch dabei heraus.







Für mich als Fotografen ergibt sich aus den immer schnelleren kleinen Bauteilen ein ganz persönliches Paradoxon. Noch vor wenigen Jahren, im Zeitalter der aufwändigen Printproduktionen mit ihren immensen Datenmengen habe ich die dank u2t heute selbstverständliche Hochgeschwindigkeit fingertrommelnd vor dem Rechner herbeigesehnt. Jetzt, wo die Transferbeschleunigung ständig weiter zunimmt, benötigt unsere Branche sie oft gar nicht, da fürs Internet und digitale Anwendungen die datengeringe Bildschirmauflösung völlig ausreicht. Aber viele andere brauchen sie überall auf der Welt und u2t photonics mit ihren immer schnelleren Innovationen arbeitet für sie.


knipsen ohne „Plop“!
7. März 2011Equipment,Camera,Archivbilder,Tipps

Ich habe gerade mit einen Langzeitprojekt begonnen, bei dem es öfter mal zu Langzeitbelichtungen von bis zu einer Stunde kommen kann. Mit den Erfahrungen aus einem Auftrag für die Berlinische Galerie, wo ich die Tiefkeller der Schultheissbreuerei auf dem Kreuzberg aufgenommen habe, wurden die Filme wiedermal in die Planfilmkassetten eingeklebt. Damals sind die Filme durch die großen Temperaturunterschiede zwischen draußen und drinnen und der Luftfeuchtigkeit während der Belichtung gesprungen, was zu "interessanten" Bewegungsunschärfen geführt hat. Dank dem doppelseitigem Klebeband bleibt der Film da wo er hin gehört. Ich verwende hierfür ein Band von 3M, welches auf der Film zugewandten Seite eine "Post-it" Effekt hat, um sie wieder gut aus der Kassette zu bekommen. Gewusst wie!







Ein professionelles Abenteuer
15. Februar 2011Shooting,Digital,Portraits,Advertising

Nehmen wir mal an, Sie schreiben als Geologe an einem Expeditionsbericht mitten in der chilenischen Atacama-Wüste. Oder Sie schwitzen als Schüler an einem Referat in Ihrem DSLfreien Ort im Brandenburgischen. Oder Sie sitzen als Tourist in der Transsib und lösen Kreuzworträtsel. In jedem Fall fehlt Ihnen etwas Wichtiges. Das ist das Wissen, bzw. der Zugriff aus selbiges, weil Sie in diesen und immer noch vielen anderen Gegenden komplett offline sind. Genauer gesagt fehlt Ihnen Ihr Link zu Wikipedia, dem Online-Lexikon, in dem man mittlerweile rund um den Erdball nachschlägt. Und genau das war der Grund für mein Shooting für die Berliner Twoonix GmbH. Denn die haben einen USB-Stick entwickelt, auf den das gesamte Wikipedia-Wissen passt. Der kommt jetzt als WikiTwooGo auf den Markt, passt in jedes Notebook, liefert das, was gebraucht wird, auch außerhalb aller WLAN-Zonen und ist sofort updatefähig, wenn man mal wieder online ist. „Wissen ist sexy!“, lautet das Motto und so sollten unsere Bilder auch aussehen. Also haben wir Sandra als Model gebucht, dazu meine Assistentin, eine Make Up Artistin sowie eine Modedesignerin fürs Outfit und sind so für einen Tag bei mir ins Studio gezogen. Der Kunde war natürlich auch da und ein bisschen aufgeregt, weil es sein erstes großes Shooting überhaupt war. Denn die Twoonix-Leute haben ihr eigentliches, sehr erfolgreiches Hauptgeschäftsfeld im B-to-B-Bereich, sie vernetzen Wissen auf Wiki-Basis für die Volkswagen AG, für Vattenfall und andere. Das macht die Datenorganisation effektiv, stärkt das Projektmanagement und sorgt für ein wirkungsvolles unternehmerisches Miteinander, das sie Zusammenarbeit 2.0 nennen. Ihre anfängliche Unsicherheit konnten wir Ihnen schnell nehmen, als sie sahen, wir attraktiv die Motive sich darstellten. Sandra zwischen den Globen und auf dem Stapel alter Lexika kann man als die seriöse Variante bezeichnen, zum Beispiel für die Ansprache von Reiseredaktionen. Sandra schulterfrei mit WikiTwooGo um den Hals eignet sich fürs breite Roll Out und steuert, wie ich finde, bestens auf das Sexy-Motto zu. So oder so ist die Twoonix GmbH nun gut gerüstet für die Markteinführung des Wissens-Sticks, hat schönes Material für die Pressearbeit, für Flyer und Anzeigen. Meine Schrecksekunde kam dann noch am Ende des Tages, als eine defekte Datei das Herunterladen der Bilder erst im zweiten Anlauf gestattete. Insgesamt war und ist es also für alle Beteiligten ein professionelles Abenteuer: Twoonix hatte das erste Model-Shooting ihrer Firmengeschichte, ich den kleinen Blues mit der Technik und die zukünftigen Anwender von WikiTwooGo werden es wohl bald irgendwo da draußen im Disconnected Outback erleben.

Freitags im Flow
2. Februar 2011Shooting,Advertising,Behind the Scene



Immer Freitags sind sie da. Also „zu Hause“ am Hauptsitz in Berlin und nicht unterwegs in aller Welt bei ihren Kunden. Die Consulting- und Software-Speziallisten in Sachen Logistik und Supply Chain Management von der 4flow AG. Das heißt für mich: Freitag ist der Tag, an dem ich sie alle vor die Kamera „kriege“, um den aktuellen Bilderpool zu schießen. Da frühstücken sie gemeinsam, sind gut gelaunt und so locker, wie man sich Manager beim Shooting nur wünschen kann. Ist auch nicht schwer, wenn man so fein gestylte Büros hat, die im übrigen auch zu der einen oder anderen Kreativagentur gut passen würden. Und wenn man hohe Unternehmenswerte wie Kundenorientierung, Exzellenz, Respekt und Nachhaltigkeit im Schilde führt, die meine Bilder schließlich transportieren sollen. Dieses Mal wurden es 42 Porträts an fünf Locations im Unternehmen, dazu sechs Gruppen- bzw. Raumsituationen – an zwei (Frei)Tagen. Oder anders: 1.500 Bilder pro Tag bei jeweils 45 GB Datenvolumen. Diese Menge liegt an der relativ hohen Auflösung je Foto, die man sonst eher wählt, wenn man auf ein einziges Bild hinarbeitet, hier aber braucht, weil auch Messestände und Printmaterial das Ziel sind. Also kein Presseshooting ausschließlich für Internet und kleine Formate, sondern High End, wie es der Unternehmensvision der 4flow AG entspricht. Neben den sympathisch-energischen Porträts mögen sie solche Sachen wie den Papierflieger, weil das einerseits den anspruchsvollen Charakter des Hauses, aber gleichzeitig das angenehme Klima dank flacher Hierarchien zeigt. Hat ein wenig gedauert, bis es so leicht daher kam, wie es sein soll. Geholfen hat vielleicht auch der Fernseher mit dem aktuellen Spiel der Fußball-WM, so dass wir en passant mitverfolgen konnten, wie die Holländer die Brasilianer aus dem Wettbewerb kegelten. Für mich allerdings war das Shooting mit dem Schlusspfiff noch nicht erledigt. Denn getreu der Regel „Je höher die Auflösung, desto dicker die Datenpakete, desto länger die Rechnerwege“, hatte ich nach den beiden Freitagen noch einiges zu tun, bis die Bilder inhaltlich und logistisch einwandfrei zum Kunden gehen konnten. Aber da das Ergebnis überzeugt und 4flow souverän präsentiert, kann ich nur sagen: Ich freue mich schon auf den nächsten Freitag.
Ein Jahr mit dem Potsdamer Platz

Aufnahmen vom Potsdamer Platz für den Kalender von Scholz Transporte.

Micky Maus und Rock´n Roll
12. Dezember 2010Shooting,Portraits











Maus mit der Kreissäge getauscht!
29. November 2010Equipment,News
Habe mal wieder ein paar "Apple-Box Sets" gebaut. Die Ersten gingen an die bigshrimp-Studios, sind aber noch ein paar da. Wer also Interesse hat bitte melde!




























