Anastasia für Loox Magazin


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Art Director: Alexander Ahlert

Produktion: Iris Kalkreuter

Make-Up: Sofie Uehla

Assistenten: Marcus Kurrek & Bastian Peschke

Angela Domröse und Otto Sander für die Freundin Donna


Domröse+Sander
Domröse+Sander

 

Freundin Donna 1
Freundin Donna 1
Freundin Donna 2
Freundin Donna 2
Interview
Interview
Making Of 1
Making Of 1
Making Of 2
Making Of 2
Otto Sander
Otto Sander

Assistent: Christina Stivali

Make-Up: Christina Roth

Shooting mit Angela Sandritter


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Sandritter 2
Sandritter 2
Sandritter 3
Sandritter 3
Sandritter 6
Sandritter 4
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Jump Morgenshow Shooting


Jump Plakat

Kunde: Pretzlaw Communications
Motiv: Jump Morgenshow
AD: Ulrike Höcker
Make-Up: Ilka Jänicke

Jump Plakat Making Off 1Jump Plakat Making Off 2

 

 

Cooper & Gorfer für Gestalten Verlag


Cooper & Gorfer Polaroid
Cooper & Gorfer Polaroid
Cooper & Gorfer
Cooper & Gorfer
Cooper & Gorfer
Cooper & Gorfer
Cooper & Gorfer
Cooper & Gorfer
Cooper & Gorfer
Cooper & Gorfer
Cooper & Gorfer
Cooper & Gorfer

Vom Perfekten zum Unperfekten


Krömer 1
Krömer 1

Politik ist ein Produkt, bei dem es zunächst auf die Verkäufer ankommt. Ein parteiübergreifendes Naturgesetz. Gut rüberkommen müssen die Damen und Herren auf ihrem Weg ins Abgeordnetenhaus oder die Bezirksparlamente. Die richtige Mischung aus Volksnähe, Würde des Amtes und persönlicher Note will getroffen sein. Dabei hat die Berliner CDU – unter anderem – an mich gedacht. Habe ich doch einmal einen Jungen, der dem Bundestagsabgeordneten Kai Wegener ins Ohr flüstert, so erwischt, dass sich das Motiv zum parteiinternen Klassiker entwickelt hat.

Jetzt hatte ich 30 Köpfe an einem Tag. 2856 Bilder bunt vor weißer Leinwand. Großer Aufbau mit Podest und Licht satt. Im Schaltzentrum der Partei. Die Schüsse für die Laternenplakate. Erst solo. Dann jeweils beim Shake Hands mit dem Spitzenkandidaten Frank Henkel. Da muss man aufpassen, dass sich keine Routine einschleicht. Öfter mal einen Spruch einstreuen, nicht zu kess, nicht zu smart, nicht zu brav. Und immer motivieren, wer lächelt schon gut im ersten Versuch. Und die Ungeduld der Kandidaten zügeln, wenn sie schon zum nächsten Termin flüchten wollen. Es war unruhig, es war laut, es musste schnell gehen – doch am Ende war die Serie perfekt. Die Resultate können sich berlinweit sehen lassen.

Dann hieß es: rein in die Bezirke. Zwei Herren mit allem Drum und Dran mitten in ihrem Wahlkreis. Bei Carsten Röding ist es Spandau. Bezirksbürgermeister möchte er werden, das Szepter vom Urgestein Konrad Birkholz übernehmen, daher das Motiv mit Staffelstab und Rathausturm für die heiße Phase. Zuvor aber die Familie, mein politisches Gesellenstück. Gut, dass er zwei tolle Kinder und eine freundliche Frau hat. Die haben sich nicht nur sofort zur Verfügung gestellt, sondern auch prima mitgespielt. Die Atmosphäre war leger und unaufgeregt, so dass sich die Bilder fast von selbst perfekt arrangierten. Die Tochter ist übrigens Profi durch und durch, er kann sie im Grunde gleich mit ins Rathaus nehmen. Und: Vielen Dank, Herr Röding, für das leckere Floriada-Eis!

Etwas komplizierter – eine Herausforderung – wurde es dann in Tempelhof-Schöneberg. Was nicht am Berliner Generalsekretär Bernd Krömer sondern an unserem Fotokonzept lag. Herr Krömer, noch Bezirksstadtrat, möchte das geschichtsträchtige Schöneberger Rathaus mit seinem berühmtem Balkon „ganz erobern“. Sich – wie Herr Röding an der Havel – zum Bürgermeister dieses Bezirkes mit den vielen Gesichtern wählen lassen. Herr Krömer weiß, was er will. Also sollte es ganz nach oben in den Turm mit der Freiheitsglocke gehen. Wir trafen uns an einem sonnigen Morgen, das Zeitfenster war bis zur BVV-Sitzung um 10 Uhr geöffnet. Alles ging gut bis zur dritten Etage. Dort nämlich endet der Rathausfahrstuhl. Weiter zu Fuß über äußerst schmale Stufen, was zu Schweißausbrüchen führte. Schließlich brauchten wir jede Menge zusätzliches Licht als Pendant zum hellen Vormittag und Eile war geboten. Nach 40 Minuten hatten wir Herrn Krömer drei Meter über dem Boden ganz lässig am Zifferblatt. Das Seitenlicht kam von der Lampe, die wir rechts von ihm per Maxi-Stativ auf sieben Meter geliftet hatten. Herr Krömer fand es klasse und ich kann mich ihm nur anschließen. Was übrigens nicht nur an der Hauptperson, sondern auch am Schöneberger Gasometer, der sich so fein ins Bild fügt, liegt. Ein wenig Zeit blieb noch für den Rudolph-Wilde-Park. Auch ein schönes Plakatmotiv. Man achte auf den goldenen Platzhirschen, der mit dem gesunden Selbstverständnis des Kandidaten perfekt korrespondiert.

Bleibt noch das Extra nur für mich. Nachdem die 30 Kandidaten in der Parteizentrale im Kasten waren, gab es einen speziellen Moment. Herr Henkel war noch da, das Podest auch und meine Idee, die eher ein Gefühl war. Er war einverstanden mit einem Solobild, einem Editorial exklusiv für den Fotografen. Der Tisch kam von rechts, jemand rückte eilig die Parteifahnen hinzu, und Frank Henkel stand. Und zwar so, wie er sich selbst sieht ohne jegliche Regieanweisung meinerseits. Dieses Bild gefällt mir persönlich. Weil es so herrlich zwischen staatstragend und improvisiert changiert. Weil es gewollte Größe mit kleinen Unzulänglichkeiten kombiniert. Weil es aus einem Moment heraus entstand und doch ewig so andauern könnte. Weil es vielleicht so, wie es scheint, auch wirklich ist und damit in etwa dem Charakter unserer Stadt entspricht. Weil es eben nicht perfekt für den Wahlkampf, sondern auch etwas unperfekt wie das Leben ist.

Krömer 2
Krömer 2
Röding 1
Röding 1
Röding 2
Röding 2
Röding 3
Röding 3
Vanessa Verstegen
Vanessa Verstegen
Frank Henkel & Nils Korte
Frank Henkel & Nils Korte
Henkel
Henkel
Making Off 1
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Making Off 2
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Making Off 3
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Making Off 4
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Making Off Röding 1
Making Off Röding 1
Making Off Krömer 1
Making Off Krömer 1
Making Off Krömer 2
Making Off Krömer 2
Plakat 1
Plakat 1
Plakat 3
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Plakat 2
Plakat 2

Sarah Illenberger im Gestalten-Space


Illenberger 2

Durfte letzte Woche die Ausstellungseröffnung von Sarah Illenberger in dem Gestalten-Space in den Sophie-Gips-Höfen fotografieren. Eine tolle Ausstellung und der Besuch im Gestalten-Space lohnt sich immer !

Ausstellung 5
Ausstellung 5
Ausstellung 4
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Ausstellung 2
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Ausstellung 1
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Ausstellung 6
Ausstellung 6
Ausstellung 7
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Eröffnung 1
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Eröffnung 3
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Eröffnung 4
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Eröffnung 5
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Making Of 1
Making Of 1
Making Of 2
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Illenberger 3
Illenberger 3

Wir sind das Volk – Ein Wahlplakatshooting


Meine Stimme CDU Wegner 2009
Wahlplakat

Ein Wahlplakat ist von einer Partei während eines Wahlkampfes genutzte Form der Eigenwerbung. In der Regel beschränken sich Wahlplakate auf ein Bild eines oder mehrerer Vertreter der jeweiligen Partei, des Parteienlogos sowie einen kurzen prägnanten Slogan… (Wikipedia.de)

Sie standen nun wieder an jeder Straßenecke, lehnten an jedem Fahrradständer, wiesen uns den Weg durch die Stadt, winkten uns von jeder Werbetafel zu, die Merkel, der Steinmeier, der Wegner. An jedem Laternenpfahl sind sie befestigt: Die Wahlplakate.
Die Uhr tickte beständig und die Zeiger standen am 27.09.2009 auf fünf vor zwölf. Der Wahlkampf fand nun seinen fulminanten Höhepunkt in Form einer gladiatorischen Kräftemessung zwischen der alteingesessenen Kanzlerin und dem Herausforderer.

Die Entscheidung steht nun fest. Das Land wird regiert. Wie bei einem Staffellauf wird der Stab weitergereicht, im strengen Galopp, bedacht darauf, den zum Ziel führenden Spurt nicht zu ruinieren, nicht zu stolpern oder gar das besagte Stöckchen fallen zu lassen. Es geht um Aktion und Reaktion, um die Einbeziehung der Massen und eines jeden Einzelnen. Und damit das gemeine Volk auch das Gefühl hat, ein Teil des Prinzips von actio et reactio (wikipedia.de) oder auch „Wechselwirkungsprinzip“, zu sein, also das Dritte newtonsche Axiom zu leben, welches besagt, dass jede Aktion gleichzeitig eine gleich große Reaktion (Gegenkraft) erzeugt, die auf den Verursacher der Aktion zurückwirkt, sei hier gesagt: Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Nicht jede Aktion zieht eine Reaktion nach sich. Das zeigt auch dieses Jahr erneut die Wahlbeteiligung in der BRD, die bei erschreckenden 72,2 Prozent lag (welt.de).

Um den aber entgegen zu wirken und um den Wahlkampf alle vier Jahre entsprechend einzuläuten, um die Selbstbeweihräucherung auf die Spitze zu treiben, das Wort „Versprechen“ in ein neues Licht zu hüllen, Hoffnung und Entrüstung zu schüren, nimmt die Hauptstadt ein wenig von Ihrer dominant grauen, schloddrigen Farbe zurück und wird bunt.

Ich habe auch im Farbtopf des „Big Apples Berlin“ mitmischen dürfen und machte gleich  mehrere Wahlplakate für den CDU Abgeordneten Kai Wegner.

Abschließend kann man sagen:
„Demokratie ist die Wahl durch die beschränkte Mehrheit anstelle der Ernennung durch die bestechliche Minderheit.“ (George Bernard Shaw)

Wir sind unbestechlich, wir sind frei, wir sind das Volk…

Wahlplakat CDU / Wegner 2009
Wahlplakat an der Straße
Abschlussplakat CDU Wegner 2009
Wahlplakat
Wahlplakat CDU Wegner 2009
Wahlplakat CDU Wegner 2009
Wahlplakat CDU Kai Wegner 2009
Wahlplakat CDU Kai Wegner 2009 / Familie
making off
Making off
Making off
Making off

Shooting Kiss FM / Imagekampagne Printwerbung


KissFm Plakat 2009
KissFm Plakat 2009

„Ein Kuss (engl.: Kiss) ist der orale (lat os, oris = Mund) Körperkontakt mit einer Person oder einem Gegenstand. Die wissenschaftliche Erforschung des Kusses nennt man Philematologie. Es werden sowohl physiologische als auch soziale und kulturelle Aspekte des Küssens erforscht.
Der Kuss gilt in vielen Kulturen als Ausdruck von Liebe, Freundschaft und Ehrerbietung...“ (Zitat Wikipedia.de)
Eine Hypothese über die Herkunft des Kusses geht zum Beispiel davon aus, dass sich die Urzeit-Menschen an heißen Tagen gegenseitig den Schweiß von der Haut leckten, um ihren Durst zu stillen. Andere führen den Kuss auf eine Mund-zu-Mund-Fütterung zurück... (Zitat mdr.de)

Soviel kann man schon einmal sagen zu dem liebsten Hobby der Gattung „Mensch“ (wobei auch hier Ausnahmen die Regel bestätigen). Da wir uns hier, zweifels ohne, in der westlichen Kultur befinden, ist der Kuss als ein Ausdruck von „Liebe, Freundschaft und Ehrerbietung“ zu verstehen. So viel steht schon einmal fest.
Kann ich es mir dann erlauben, zu behaupten, dass der Radiosender Kiss FM sich diese Aussage zur Maxime gemacht hat?
Schenken uns die Radiomoderatoren jeden Tag eben diese Liebe, Freundschaft und Ehrerbietung durch Ihre kreativen, auditiven Ergüsse?
Und geben wir nicht auch den „Kuss“-abschlag zurück indem wir jeden Tag erneut die Frequenz 98,8 im Ultrakurzwellenbereich unseres Radios einstellen?

KISS FM, und hier wird jetzt die Allegorie zur Wortbedeutung „Kuss“ deutlich, ist immer frisch, atemberaubend lustig, manchmal kontrovers und provokant dabei aber immer interaktiv und unvorhersehbar! KISS FM hat den Soundtrack für die Hauptstadt, so heißt es, auch hier glaube ich, behaupten zu können, dass diese Aussage zu 100% zutrifft.
Unsere täglichen und lieb gewonnen Begleiter beim Aufstehen, beim Zähneputzen, beim Brötchen schmieren und beim Kaffe kochen sind die Moderatoren Cäsar, Boussa, Dani, Nora und Sebastian (Ich bitte um Entschuldigung falls mir hier versehentlich ein Moderator durch die Lappen gegangen ist).
Mit Ihnen startet der Tag gleich doppelt so fröhlich und wohl auch doppelt so schamlos.
Der Weg unter die Gürtellinie wird mehr als einmal am frühen Morgen angetreten. Doch auch das ist vollkommen in Ordnung betrachtet man die Sendung vor dem Hintergrund der medialen Emanzipation und der qualitativ hochwertigen Moderation unserer beiden Frühaufsteher.

Ein gut gelaunter Fotograf (meine Wenigkeit), zwei hellwache Moderatoren (Nora & Sebastian) und ein fleißiges Team trugen dazu bei, das Image von KISS FM ein wenig „ab-zu-stauben“ und der Hauptstadt Berlin ein neues, plakatives Gesicht unseres quirligen Großstadtsenders zu zeigen.
Das erste von mir fotografierte Kiss FM Plakat war aus dem Jahr 2001 und wurde noch analog fotografiert. Der Film wurde damals "cross"-entwickelt (Entwicklung eines Diafilms in einem C-41 Prozess (für die Leute, die nicht mehr so vertraut sind mit der Arbeit mit Filmen)).
Nun, im Jahrs 2009, also acht Jahre später, fiel die Wahl des Fotografen für die neue Imagekampagne erneut auf mich. Diesmal schoss ich digital und mit einem Tilt - Shiftobjektiv, so dass die Schärfe durch den Flyer und die Augen der beiden Moderatoren läuft und sich nicht, wie gewöhnlich, nur von einem Punkt ausgehend nach vorne und hinten ausbreitet.
Mit Sicherheit kann man hier eines sagen: Das Resultat kann sich sehen lassen!

Somit ist es nun angebracht, ein Prosit auf KISS FM auszusprechen, auf Nora und Sebastian, auf die Menschheit und ganz besonders auf unsere Vorfahren, die aus der Mund-zu-Mund Fütterung etwas ganz Besonderes, Einzigartiges und Unverwechselbares gemacht haben: den KUSS.

kiss Plakat 2001
KissFm Plakat 2001
Kissplakat 2009
KissFm Plakat 2009