Backup !!!!!!!


Backup System

Backup System

Die Erkenntnis, sich mit Backups zu befassen kam, als mir letztes Jahr zwei 1 TB Festplatten zeitgleich den Dienst verweigerten. Der Hersteller sah sich außerstande zu helfen, da die Garantiezeit bereits seit einem Monat überschritten war. Aber dank Andreas Drägestein nahm „das Abenteuer der einfachen Sicherung“ ein positives Ende.

Die Suche nach geeigneten Lösungen beruhte auf der grundsätzlichen Überlegung, dass sich meine Daten in drei Gruppen einteilen lassen:

Gruppe 1: (Redundanz & Arbeitssicherheit):
Daten, die täglich bis wöchentlich gebraucht werden, sprich solche, mit denen ich aktuell arbeite. Dazu gehören natürlich neben dem System und meinen Programmen auch unerlässliche Dinge wie Mail, Kalender und Adressbücher und natürlich die aktuellen, laufenden Aufträge.

Die Lösung: Deshalb sind in meinem Arbeitsrechner gleich vier 1 TB Festplatten verbaut, die als Raid 5 Arbeitsvolumen 2,75 TB zusammengefasst sind. Fällt nun eine Festplatte aus, geht der Betrieb nahtlos weiter. Die defekte Platte kann später ausgetauscht werden wenn die Zeit dafür gekommen ist. Ausserdem erhöhte sich nebenbei noch die Arbeitsgeschwindigkeit an meinem Arbeitsrechner.

Für die Datensicherung (beispielsweise gegen versehentliches Löschen von Dateien) ist zusätzlich eine externe Platte für das TimeMaschine Backup angeschlossen.

Gruppe 2 (Datensicherung & Archiv):
Daten, die ab und an gebraucht werden bzw. auf lange Zeit sicher archiviert werden sollen.

Die Lösung hierfür: Ein Drobo S Minimum mit (anfangs) drei Festplatten, Größe beliebig bis Maximum fünf 2 TB Platten ergeben ein Volumen von 7,26 TB.

Basierend auf der preisgekrönten BeyondRAID Technologie mit Einzel- oder Doppellaufwerk-Redundanz, schützt der Drobo S Daten ohne jegliche Benutzerinteraktion - selbst wenn mehrere Laufwerke ausfallen. Er kann bis zu fünf Festplatten unterbrechungsfrei austauschbar aufnehmen, so dass eine Erweiterung der Kapazität im laufenden Betrieb ohne Herunterfahren möglich ist. Dabei verkraftet bis zu 12TB, genug für ein ausführliches Archiv.

Aus den Erfahrungen der letzten Jahre sollte der Drobo S nach Bedarf mit weiteren Festplatten aufgestockt werden können, um den Verfall der Hardwarepreise positiv zu nutzen. Die Kapazität sollte ca. 500 GB pro Quartal betragen und zwei bis drei Jahre Bestand haben. Danach wird das Thema ohnehin aufgrund der technischen Entwicklung wahrscheinlich neu überdacht werden müssen.

Gruppe 3 (Archiv-Ablage):
Daten, die eigentlich nicht mehr benötigt werden, aber aus Vorsicht und fürs gute Gewissen nicht entsorgt werden können.

Hierfür fand sich eine einfache Lösung: Ein Newertech Voyager nimmt als Schreib - Lesegerät Festplatten ohne Gehäuse auf. Die Daten werden auf je zwei Festplatten in der Hoffnung kopiert, dass zumindest eine im Bedarfsfall wieder anläuft. Im Laufe der Zeit sollten dafür durch ständige Aufstockung des Drobo genügend neue Platten frei werden.

Wer es noch nicht gesehen hat, dem möchte ich noch das Video von Chase Jarvis zu diesem Thema empfehlen. Ob man so viel Aufwand wie er betreiben muss, vermag ich nicht zu beurteilen. Vielleicht ist das auch der Tatsache geschuldet,dass die Bilder, die mir am meisten am Herzen liegen, sich in Hängeregisterschränken befinden. Und die, obwohl schon seit teilweise 20 Jahren in Benutzung, lassen sich nach wie vor problemlos öffnen – auch ohne IT-Kenntnisse.

unboxing Drobo
unboxing Drobo

Warten ohne zu warten


Norderstedt
Norderstedt

Als Kunde höchstpersönlich am Bildschirm begrüßt werden. In der E-Klasse sanft durch die Toskana gleiten. Mit dem SLS AMG ein paar scharfe Loops im Tunnel drehen. Im Oben-Ohne-Modus für den Doggie einfach den Air Cap zuschalten.  Zwischendurch etwas über den kostenlosen Hol- und Bringeservice oder den aktuellen Klimaanlagen-Check erfahren. Und stets via n-tv auf dem neuesten Stand sein. Das ist Daimler-TV, so wie es jetzt in immer mehr Mercedes Benz Niederlassungen zu sehen ist. Denn hier heißt warten nicht warten. Sondern eine entspannte Zeit mit freundlichen Menschen in einer angenehmen Umgebung zu verbringen. Und dabei über alles zu verfügen, was man in einer topmodernen Location erwarten kann. Vollkommen selbstverständlich einzutauchen in die Mercedes Benz Welt eben.

Inszenieren Sie das dezent, so lautete meine Aufgabe. Damit immer mehr Vertragspartner auf den Daimler-TV-Geschmack kommen. Und zwar auch die, deren Verkaufsräume noch nicht so riesig und noch nicht so super stylish sind. Daimler-TV soll in kleinen und großen Häusern funktionieren, als Medium überall mit den hohen Anspruch der Marke sichern.

Also machten wir uns auf den Weg. In die große Mercedes-Welt in Berlin, in die chicen Hallen von Chemnitz und die eher kleineren Häuser von Dresden und Norderstedt. Mit viel Licht, großer Technik, jeder Menge Material und vielen zupackenden Händen. Es wurden Ledersofas gerückt. Stühle im Bistro verschoben. Coffee-Bars ausgeleuchtet. Direkt an den Service-Counter gegangen. Die kleinen Mercedes Bobby Cars in Szene gerollt. Mitarbeiter und zufällig anwesende Kunden diskret mit einbezogen. Perspektiven mit den blinkenden Karossen probiert. Und natürlich solange an den Screen-Stellwänden fürs Daimler-TV geschoben, bis die fürs Haus optimale Position erreicht war. Das hat Spaß gemacht, kann sich sehen lassen und zeigt die ganze Bandbreite, die ein permanenter Fernseh-Auftritt in einem Autohaus haben kann. Ganz nebenbei dürfte der eine oder andere Mercedes-Vertragspartner auch gleich ein paar Einrichtungsideen erhalten haben. Für den Fall, dass er sich für die Installation von Daimler-TV in seinem Hause entscheiden wird.

Und für uns hat sich ein Satz des berühmten Porträtfotografen Arnold Newman auch auf diesem Gebiet erneut bewahrheitet: „Fotografie heißt, zu 95% Möbel rücken und zu 5% fotografieren.“

Norderstedt
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Dresden
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Chemnitz
Chemnitz
Chemnitz
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Berlin
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Berlin
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Berlin
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