Gedanken.... von Yves Sucksdorff
Fotografien werden immer austauschbarer , sich ähnelnde Motive gelangen automatisch in die Maschinerie der Bildbearbeitung und werden zu einer unendlichen Serie glatter Künstlichkeit.
Die Dienstleistung des Fotografen dominiert, technisch und handwerklich stimmt alles und es gibt keinen Grund zu klagen.
Trotzdem ist ist es Zeit aus der Gewohnheit herauszutreten und Zeit für eine Kurskorrektur.
Zuerst kommt der Inhalt und dann die Form, beziehungsweise die Besinnung auf das Künstlerische der Fotografie, schafft eine neue Differenzierung in der Gestaltung.
Eine gute Idee, das Erkennen eines spannenden Augenblickes und das Gefühl für Ästhetik, ist mit der handwerklichen Fähigkeit den Moment festzuhalten besser, als die Werkzeuge am Rechner.
Mut zum Gefühl schafft Bilder, die man gerne betrachtet, an die man sich gerne erinnert und einen berühren, auch wenn sie vielleicht nicht dem Mainstream entsprechen.
Dafür brauchen wir eine offene Denkweise, Lust auf neue Bildsprachen und Unverwechselbares ist nicht nur erlaubt, sondern begehrt!
Lichtverhältnis Podcast
Yves Suckdorff im Interview

