Sarah Illenberger im Gestalten-Space


Illenberger 1
Illenberger 1

Durfte letzte Woche die Ausstellungseröffnung von Sarah Illenberger in dem Gestalten-Space in den Sophie-Gips-Höfen fotografieren. Eine tolle Ausstellung und der Besuch im Gestalten-Space lohnt sich immer !

Ausstellung 5
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Ausstellung 4
Ausstellung 4
Ausstellung 2
Ausstellung 2
Ausstellung 1
Ausstellung 1
Ausstellung 6
Ausstellung 6
Ausstellung 7
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Eröffnung 1
Eröffnung 1
Eröffnung 2
Eröffnung 2
Eröffnung 3
Eröffnung 3
Eröffnung 4
Eröffnung 4
Eröffnung 5
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Making Of 1
Making Of 1
Making Of 2
Making Of 2
Illenberger 3
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Illenberger 2
Illenberger 2

Abschied von einem Vorurteil


Havelbäcker 2
Havelbäcker 2

Backwaren sind Industrieprodukte, werden irgendwo maschinell hergestellt, kommen vom Fließband. Deswegen sehen sie überall gleich aus und schmecken auch so. Also globalisiert wie so vieles andere auch. Dachte ich.

Bis die Agentur Cage, Fish und Partner anrief und wir das Shooting bei „De Mäkelbörger“ vereinbarten. Die stammen – man ahnt es wohl – aus dem Norden und sind gerade dabei, immer mehr Berliner und Brandenburger von sich zu überzeugen. Womit? Mit Broten, Brötchen, Kuchen und Torten, die nach alter Handwerkstradition gebacken und komponiert werden. Hier geht Handarbeit vor Massenware, was für große Sorgfalt und Frische, aber auch für Einfallsreichtum und neue Ideen steht. Und für immer mehr sichere Arbeitsplätze, denn das „De Mäkelbörger-Prinzip“ kommt gut an und setzt sich durch. Weil es gut schmeckt, abwechslungsreich und deutlich anders als andere ist.

Für uns hieß das erstmal wieder: Nachtschicht. Rein in die Handwerksbäckerei in Wustermark im Havelland. Hier war es fast taghell, ein wenig HMI-Licht dazu, das reichte völlig aus. Die Leute waren superfreundlich, erklärten uns, was sie da genau machten – man merkte einfach, dass sie Spaß am Backen haben. Und ich glaube, das sieht man auch gut auf den Bildern, die demnächst in den Filialen großformatig für Atmosphäre sorgen. Meine anfänglichen Bedenken, ob Kamera & Co sich mit Korn & Mehl gut vertragen, stellten sich als übertrieben heraus. Die Sensoren haben es gut ausgehalten, das Equipment war genauso gut gelaunt wie die Backerinnen und Bäcker bei ihrer Arbeit. Am nächsten Tag haben wir uns dann die fertigen Brötchen, Laibe und Torten aus der Nähe vorgenommen. Die Liebe zum Detail stand im Fokus, der frische Auftritt, die natürliche Erscheinung und das ansprechende Äußere – all das, was uns Deutsche häufiger als viele andere zum Brot und zu seinen Verwandten greifen lässt.

All jenen, die nun fragen, wo man die Backwaren von den sympathischen Handwerkern in und um Berlin erhalten kann, sei verraten: „De Mäkelbörger“ tritt bei uns als „Der Havelbäcker“ auf. Soviel Zugeständnis ans moderne Marketing muss bei aller Tradition gestattet sein. Die Havel ist uns näher als MeckPomm, und sie merkt sich auch leichter. Bis zum Jahresende wächst „Der Havelbäcker“ auf etwa 140 Filialen und wird sicher dafür sorgen, dass es immer mehr Leuten so geht wie mir. Sie kommen auf den guten Geschmack der von Hand hergestellten Backwaren. Sie verabschieden sich auf leckere Weise von ihrem altbackenem Vorurteil der Industrieschrippe. Und sie verzehren mit Freude und Appetit, was mit Freude und Verstand für sie gemacht wurde. Denke ich.

Havelbäcker 5
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Havelbäcker 4
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Havelbäcker 7
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Havelbäcker 3
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Havelbäcker 6
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Havelbäcker 1
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Produkte 3
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Produkte 2
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Produkte 1
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Making Off 1
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Making Off 2
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Making Off 3
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